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Öffentliche Stimmen

 

Musikalischer Streifzug durch die Epochen

Tre Amlche" bietet munteren Abend für die Sinne -sape-

 

MüNSTER-ALBACHTEN.

Wein, Weib und Gesang - mit dem Titel des Konzerts, das die Gruppe "TreAmiche" am Samstagabend im Haus der Begegnung in Albachten gab, lässt sich der muntere Abend in der Tat hervorragend zusammenfassen. 50 [es waren an die 100!] Zuhörer waren gekommen, die sich den "Abend für die Sinne", den die drei Sängerinnen versprachen, nicht entgehen lassen wollten. Tre Amiche, das sind Friederike Schepper-Lambers (Mezzosopran), Angelika Matthaei (Mezzosopran) und Marietta Schwenger (Piano, Alt). Das gut gelaunte Trio nahm die Zuhörer mit auf einen Streifzugdurch die Epochen, von der Renaissance bis zur Moderne. Ob heiter, spitzbübisch-beschwingt oder melanchoIlisch: Facettenreich und mit augenzwinkerndem Humor bescherte das Trio so manche stilistische Überraschung.  

Das Thema Wein spielte dabei nicht nur im musikalischen Programm eine Hauptrolle, sondern auch in den Gläsern der Gäste - denn selbstverständlich gab es den Rebensaft auch während des Konzerts und in den Pausen zu probieren.

Facettenreich und mit Humor bescherte das Trio so manche stilistische Überraschung. Foto: sape

Montag, 11. Juli 2011

NR,158 RMW01 - Westfaelische Nachrichten Münster

 

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Immer wieder ergreifend

Münster - Kerzenlicht flackert von den Säulen, mit den Besuchern kommt schnell die Wärme, ganz langsam verwandelt sich der hereingetragene Schnee auf dem Kirchenboden in kleine Pfützen. Wie in eine andere Welt traten die Besucher zum traditionellen Quempas-Singen des Philharmonischen Chors am Samstag in die Petrikirche ein, leise, fast vorsichtig.

Schon eine halbe Stunde vor Beginn des ersten Konzerts ist keine Bank mehr unbesetzt. Als dann endlich die Lichter erlöschen und der 80-köpfige Chor einsetzt, sind Kälte und Alltag nur noch Zaungäste. Das Traditionskonzert, mittlerweile im 28. Jahr, läutet offiziell Weihnachten ein. Wie auch in den letzten Jahren erhielt der Chor tatkräftige Unterstützung durch das Blechbläser-Ensemble Embrassy und den Kinderchor des Gymnasiums Paulinum. Als die Kinder die Kerzen des Adventskranzes entzündet hatten, stimmte auch die Menge in die Choräle ein. Das Motto in diesem Jahr: „Romantische Weihnacht“. Neben traditionellen Weihnachtsliedern wie dem obligatorischen „Es ist ein Ros entsprungen“ und „Stille Nacht“ standen daher auch Motetten und Lieder von Bruckner, Brahms oder Reger auf dem Programm. Richtig feierlich wurde es beim Finale, als sich die schweren Kirchentüren öffneten und der Kinderchor mit Kerzen durch die dunkle Kirche schritt, sich im Raum verteilte und aus allen Ecken den traditionellen Quempas begann: „Den die Hirten lobeten sehre - Quem pastores laudavere“.

Am Ende leuchteten nicht nur die Kinderaugen. So mancher fühlte sich wieder wie ein Kind und spürte die Vorfreude aufs Weihnachtsfest. ... Franz-Josef Sandhage genießt mit seiner Ehefrau seit mehreren Jahren die Tradition. „Wir kommen wann immer wir können und es ist immer wieder ergreifend!“

VON DANIELA ELSNER

Westfälische Nachrichten, 21. Dezember 2009

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Musikalische Reise durch die Botanik

Konzert in der Christuskirche bot Volkslieder, Folk, Pop und viel Information

-nha- Münster-Wolbeck. In die vielfältige Welt der Blumen entführte am Sonntagabend das Terzett „Tre Amiche“. Unter dem Motto „Rosen, Tulpen, Nelken ...“ spannten die Mezzosopranistinnen Angelika Matthaei und Friederike Schepper-Lambers und Marietta Schwenger, Alt, einen weiten Bogen von der Renaissance über die Klassik, boten Volkslieder und Folkstücke bis zur modernen Jazz- und Popmusik.

Die vorzügliche Liedauswahl ergänzten sie durch sowohl unterhaltsame als auch informative Überleitungen, die das Publikum durch die charmante Art der Sängerinnen so manches Mal zum Schmunzeln brachten. So erfuhren die rund 50 Zuhörer in der Christuskirche viel über die symbolische Bedeutung der Blumen. Neben der altbekannten Rose, dem Zeichen der leidenschaftlichen Liebe, und dem wohlriechendem Lavendel wurde auch das „tugendhafte“ Veilchen besungen, wie in Mozarts „Das Veilchen“. Dargeboten wurden die abwechslungsreichen Lieder sowohl in solistischer Form als auch in dreistimmigen Sätzen und mit Klavierbegleitung durch Marietta Schwenger.

Nach Volksliedern aus Lothringen und Franken begann der moderne Teil des Gesangsabends mit englischen Folkstücken und Pop- und Jazzsongs. Für „Scarborough Fair“ in der Version von Simon & Garfunkel und „Where have all the flowers gone“ von Pete Seeger, zwei Anti-Krieglieder aus den 60ern, hatte sich das Terzett Unterstützung von Matthaeis Sohn Alexander geholt, der auf der Gitarre stimmungsvoll begleitete. Neben melancholischen Liedern wie dem Tango „Chiquilin“, und „The willow tree“ standen auch amüsante Lieder auf dem Programm, wie „Es grünt so grün“ aus dem Musical „My Fair Lady“, bevor der gelungene Abend, zu dem Pfarrerin Helga Wemhöner begrüßt hatte, mit einem vielstimmigen „Guten Abend Gute Nacht“ schloss.                                                                                                                        WN – Dienstag, 15. September 2009

 

"Tre Amiche" begeistern
Blumige Reise durch die Epochen im Haus der Begegnung
Von Anna Franz am 25.05.2009 16:06 Uhr
ALBACHTEN Marietta Schwenger schlägt die Stimmgabel an, hält sie ans Ohr, summt. Friederike Schepper-Lambers und Angelika Matthaei lauschen - dann fangen sie schwungvoll an zu singen, die bunten Filzblumen auf ihren Kleidern wippen im Takt.

Alles stand am Samstagabend im Zeichen der Botanik, denn das Terzett "Tre Amiche" feierte mit dem Programm "Rosen, Tulpen, Nelken..." Premiere.

Gut gelaunt

Die drei gut gelaunten Sängerinnen nahmen die Zuhörer mit auf einen bunten Streifzug durch die verschiedenen Epochen, von der Renaissance bis zu modernem Jazz und Pop. Dabei überzeugte das wandelbare Trio sowohl a-capella bei Stücken wie "La Violetta" aus dem 16. Jahrhundert, als auch solo: Friederike Schepper-Lambers sang beispielsweise "Das Veilchen" von Wolfgang-Amadeus Mozart zu der Klavierbegleitung von Marietta Schwenger.

Evergreens gesungen

Auch "Evergreens" wie "Scarborough Fair" von Simon & Garfunkel und "Where have all the Flowers gone" gehörten zum Themenabend. Da blieb auch das Publikum nicht ruhig, sondern unterstützte die Künstlerinnen zwischen den Strophen mit kräftigem Gesang. Und was wären diese beiden Songs ohne Gitarre? Gut, dass Angelika Matthaeis Sohn Alexander Hobby-Gitarrist ist und begleiten kann.

Auch Schauspielerei

Dass Angelika Matthaei nicht nur singen, sondern auch schauspielern kann, zeigte sie bei "Don't sit under the apple tree". Das Lächeln in Matthaeis Gesicht machte einer strengen Miene Platz, die Haare verschwanden unter einem schwarzen Hut und die Lehrerbrille rundete die Verwandlung ab. Dann verbesserte sie gespielt missmutig "Eliza" Schepper-Lambers: "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn!"

Die Rose als Inspiration

Eine Pflanze tauchte immer wieder in den Stücken auf: Die Rose. Ihr war es auch zu verdanken, dass überhaupt ein "Blumen-Programm" zustande kam. Als die drei Sängerinnen für "Liebe, Lust und Leid" Stücke probten, fanden sie immer mehr Kompositionen, die sich um die Rose drehten - daraus entstand die Idee, den Pflanzen einen eigenen Themenabend zu widmen.

Münstersche Zeitung - 25. Mai 2009

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Maiglöckchen und Mozarts Veilchen

Das Gesangstrio „Tre Amiche“, bestehend aus Angelika Matthaei, Marietta Schwenger und Friederike Schepper-Lambers (v. l.), überzeugte im „Haus der Begegnung“ mit einem beachtlichen Repertoire. 

Münster-Albachten - Es war ein musikalischer Rundumschlag, ganz im Zeichen der genreübergreifenden Blumensymbolik („Rosen, Tulpen, Nelken“): Nicht nur überzeugte das bestens eingestimmte Gesangstrio „Tre Amiche“ im „Haus der Begegnung“ mit facettenreichen Darbietungen von der Renaissance bis zum Pop, die drei Freundinnen kleideten zudem ihre musikalische Zeitreise in eine wirkungsvolle Dramaturgie. 

Angefangen von zu Herzen gehenden Stücken aus dem 15. Jahrhundert („La Pastorella“) und dem Barock, zunächst ausschließlich a cappella, zitierten Marietta Schwenger (Alt und Klavierbegleitung), Friederike Schepper-Lambers (Mezzosopran) und Angelika Matthaei (Mezzosopran) bewährtes Liedgut aus der Klassik und Romantik mit Klavierbegleitung: Da durfte Mozarts Veilchen ebenso wenig fehlen wie das Mailied von Schubert und Mendelssohns „Maiglöckchen und die Blümelein“ - alles mitsamt sachkundiger Erläuterung.

Ob Folk, Pop oder Jazz, ob heiter, spitzbübisch-beschwingt oder melancholisch: Facettenreich und mit augenzwinkerndem Humor bescherte das seit elf Jahren bestehende Trio so manche stilistische Überraschung. Dabei tauchte das Publikum tief ein in die bunte Welt der Botanik und ihre vielschichtige Bedeutung.

Neben dem Liebessymbol Rose, zweifelsohne am häufigsten zitiert - in einem lothringischen Volkslied, dem schottischen „Red, Red Rose“ und einem vertonten Gedicht von Gertrude Stein - ging es um Lavendel, um Trauerweiden, um einen Liebesbaum („Sweethearttree“), und, und, und.

Zu Blumenkindern mutierten die drei Solistinnen, als sie die Flower-Power-Ära („Scarborough Fair“, „Where Have all the Flowers Gone“) streiften. Im zeittypischen Fingerpicking-Stil sorgte Alexander Matthaei für Gitarrenbegleitung.

Nicht weniger souverän kamen Vokal-Jazz, Musical-Auszüge („My Fair Lady“) und ein Piazolla-Titel daher, stets garniert mit einer gehörigen Prise Entertainment. Alles in allem zeugte dieser Konzertabend von beachtlicher stilistischer Vielfalt.

von THOMAS USSELMANN Westfälische Nachrichten - 25. Mai 2009

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Unheimlich erfrischend

Telgte. Zum Internationalen Frauentag waren am Samstag der Frauen-Jazzchor „Vocalisa“ aus Münster und das Terzett „Tre Amiche“ ins Bürgerhaus  Bürgerhaus gekommen. Sie verwöhnten die vielen Konzertbesucher mit wunderbaren Melodien von der Renaissance bis zur Moderne, von Klassik bis Jazz. Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Tanja Schnur, die selbst auch dem „Vocalisa“-Chor angehört, hatte zu dem Konzert eingeladen.

„Ich bin mehr wert“, lautete das Motto des Aktionstags. Im Foyer des Bürgerhauses konnten sich die Besucherinnen und Besucher an Info-Ständen über Gleichstellungsarbeit erkundigen.

„Vocalisa“ gehört seit fast 13 Jahren zu den führenden Ensembles dieses Genres und blickt auf eine erfolgreiche Konzerttätigkeit zurück. Mit einem unheimlich erfrischenden Programm sangen sich die 24 Frauen in die Herzen des Publikums. Da erklangen unter der Leitung von Elisabeth Tuchmann exzellente Jazz-Arrangements von klassischen Standards über brasilianischen Bossa-Nova bis hin zu mitreißenden Swing-Melodien. Hier verband sich künstlerische Kompetenz mit Gefühlstiefe. Der Saal verwandelte sich so in einen glitzernden amerikanischen Jazz-Palast.

Mit „Aquarius“ erlebte man eine Reminiszenz an die Zeit der „Blumenkinder“ und des Widerstandes gegen den Vietnam-Krieg. Musik als Ausdruck des Kampfes gegen Ungerechtigkeiten und unmenschliche Zustände erstrahlte in kraftvollem, vielstimmigem Gewand.

Mit „Eine kleine Sehnsucht“ von Friedrich Hollaender gab es einen Ausflug in alte UFA-Zeiten. Selbst Nina Hagen hatte mit ihrem „Fisch im Wasser“ bei solch facettenreichem Programm einen Platz.

Eine klangliche Bereicherung war das Terzett „Tre Amice“ mit einfühlsamen Liedern und Balladen von der Renaissance bis zur Moderne. Das Trio aus Lüdinghausen und Mecklenbeck gab dem Konzert eine besondere Färbung. Von Claudio Monteverdis „Quante son stelle in ciel“ bis zu traditionellen englischen Balladen boten „Tre Amiche“ feinste Gesangskultur. Bei „Fly me to the moon“ und „How high the moon“ zeigten die drei Freundinnen ihre in zehn Jahren „on Stage“ ausgebildeten Qualitäten. Da ließ man sich gerne ein „Good night, Sweetheart“ wünschen.

Und mit einem selten so wunderbar gehörten „Milestones“ von Miles Davis zeigte sich „Vocalisa“ als Jazzchor der Extraklasse. Lang anhaltenden Beifall ernteten die Sängerinnen für eine grandiose Würdigung dieses Tages.

VON VON AXEL ENGELS Westfälische Nachrichten, 10.3.2008

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Himmlisches Musikvergnügen - Trio "Tre Amiche" brillierte im "Haus der Begegnung"

Münster-Albachten. Der Kosmos zog sich wie ein roter Faden durch das breit gefächerte Repertoire: Mit einer geradezu himmlischen Programmauswahl brillierte das Trio "Tre Amiche" anlässlich seines zehnjährigen Bestehens im "Haus der Begegnung".

Marietta Schwenger (Klavier und Alt), Friederike Schepper-Lambers (Mezzosopran) und Angelika Matthaei (Mezzosopran) sangen vom "Abendstern" (von Robert Schumann), ließen die Sonne Italiens ("Santa Lucia") erstrahlen, intonierten jazzige Hommagen an den Mond ("How high the moon") und stimmten Pop an. Unbekanntes, aber auch Titel mit hohem Wiedererkennungswert erklangen: Zu letzteren zählte die in deutscher Sprache zu Gehör gebrachte Hair-Hymne "Aquarius".

Die Solistinnen bewiesen erstaunliche Stilvielfalt und ließen kaum eine Epoche aus. Ob mit oder ohne Klavierbegleitung, ob einzeln, im Duett oder Terzett, der musikalisch sehr variationsreiche Blick auf den Sternenhimmel quer durch die Jahrhunderte begeisterte.

Dazu trug neben der akzentuierten Vortragsweise das stimmungsvolle Ambiente bei: Einzeltische und ein auf die Bühnenwand projizierter Planet rundeten den gelungenen Konzertabend mit seinem allumfassenden Motto ab. "Unser Leben wird von Himmelskörpern begleitet", eröffnete Angelika Matthaei den Zuhörern. Dass sie während dieser spannenden Reise von Claudio Monteverdi bis Bobby Hebb ("Sunny") auch der Venus begegneten, vermochte kaum zu verwundern. "The nearness of qou", solo vorgetragen von Marietta Schwenger, gehörte sicherlich zu den unbestrittenen Höhepunkten.

-tu- Westfälische Nachrichten,  Montag, 29.Oktober 2007

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Eine Kleine Nachtmusik oder: Das Naschen schmeckt so gut

von Erhard Obermeyer / Januar 2006

Rosmarin-Jus mit Due pupille amabili, Topfenschaum auf Luci care, luci belle - es war ein zärtlich verspielter, verliebter Mozart, der nach einem Gaumen-zärtlichen Menü serviert wurde. Was heißt serviert - er wurde gesungen, gespielt, ja temperamentvoll nachgelebt. Die Civilisten nahmen Konzert und Dinner am festlichen Neujahrsabend begeistert auf, der große Saal im Hause des Zwei-Löwen-Klubs war nahezu überfüllt: Ein gelungener Auftakt zum Mozart-Jahr.

Tre Amiche, die drei Freundinnen kennen sich schon lange: Angelika Matthaei, Friederike Schepper-Lambers (beide Mezzosopran) und Marietta Schwenger (Alt) wurden begleitet von Wilhelm Rodenberg am Flügel. Aber sie meisterten genau so souverän den anspruchsvoll schwierigen a-capella-Gesang. Und der Pianist bewies, dass er über die stützende Begleitung hinaus auch als Solist zu glänzen vermag. Das Programm setzte sich zusammen aus kleinen Liedern und Stücken, die viel mit Mozarts Leben zu tun hatten, mit seinen sehnsüchtigen Liebschaften und seinen gar nicht so geheimen Leidenschaften, die Friederike Schepper-Lambers Gelegenheit gaben, ihren wunderschönen Mezzosopran zu entfalten. Angelika Matthaei führte und kommentierte mit Anekdoten, Briefen und biografischen Zitaten durch den bunten Reigen, der schlicht kurzweilig war. Und bewies dazu im zeitgenössischen Kostüm auch ihr komödiantisches Talent.

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Mozart-Abend mit Anekdoten und Wein

Gesangstrio "Tre Amiche" begeisterte in Ludgerusschule

Münster-Albachten. Mit Mozartkugeln und Wein wurden die Besucher des Konzertabends "Zärtlicher Mozart" am Samstag in der Ludgerusschule empfangen. Neben kulinarischen Genüssen warteten zahlreiche musikalische Leckerbissen auf das Publikum. Schließlich hatte das Gesangstrio "Tre Amiche", bestehend aus Angelika Matthaei,  Friederike Schepper-Lambers und Marietta Schwenger, ein vielfältiges und nicht ganz gewöhnliches Programm zusammengestellt. "Wir möchten die Zuhörer am samtroten Faden durch den Abend führen. Deshalb sollen Anekdoten aus Mozarts Liebesleben Gesang und Klavierspiel unterbrechen", erläuterte Matthaei das Konzept der Veranstaltung. Um die Wirkung ihrer aufwändigen Kostüme zu unterstreichen hatten die Künstlerinnen den Ballettsaal mit Kerzenleuchtern und einem Porträt des Komponisten in einen barocken Salon verwandelt. In dieser Atmosphäre musste der Funke sofort überspringen, als die Frauen ihre Version der "Kleinen Nachtmusik" anstimmten.

Auch bei den Klaviersonaten, die Wilhelm Rodenberg im Anschluss vortrug, hörte das Publikum konzentriert und fast andächtig zu. Zwischen den Musikstücken gaben die drei Sängerinnen Liebesgeschichten aus dem Leben des Komponisten zum Besten. ... Viele Zuhörer drückten ihren Enthusiasmus nicht nur durch gebührenden Applaus aus, sondern sangen aus voller Kehle mit, als das Trio zum Abschluss den Kanon "Bona Nox" anstimmte. 

-ab- Westfälische Nachrichten,  7. November 2005

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Auch als Verführer ganz groß 

"Der zärtliche Mozart" zeigte den bekannten Komponisten von einer anderen Seite

Albachten - ... Dass das Gesangstrio "Tre Amiche" im bis auf den letzten Platz gefüllten Ballettsaal der Musikschule Albachten mit "Drei Knaben" auch ein Stück aus der bekannten Mozart-Oper intonierte, war nur einer der vielen Glanzpunkte dieser gelungenen Hommage. ... Vom mehrsprachigen, bereits Kindern bekannten Kanon "Gute Nacht" über Trio-, Duo- und Solo-Beiträge bis hin zu amourösen Episoden aus der Biografie des lebensfrohen und zuweilen liebestrunkenen Komponisten reichte das Spektrum. Stilvolles Ambiente Für exzellenten Gesang sorgten Angelika Matthaei (Mezzosopran), die auch die Anekdoten vortrug, Marietta Schwenger (Alt und Klavierbegleitung) sowie Friederike Schepper-Lambers (Mezzosopran, auch solo), wunderschön von Wilhelm Rodenberg am Klavier begleitet. Bei Stilvollem Kerzenschein-Ambiente erfuhren die Zuhörer, dass der lebenslustige Wiener ... Chancen in der Damenwelt besaß. - die humorvolle Vortragsweise der von Angelika Matthaei aus Briefstellen und Büchern gesammelten Zitate verlieh der Vorstellung im Wechsel mit Musikbeispielen besondere Qualität. ... Im "Zauberer", vorgetragen von Friederike Schepper-Lambers, widmete sich Mozart ... der Verführungskunst. ... Auch mal frivol Einen Hauch von Cabaret bescherte ein Strumpfbändchen - das "Bandel", ein frivoles Terzett, mit dem Angelika Matthaei als Mozart höchstpersönlich ... brillierte. "Im nächsten Jahr wäre er 250 Jahre alt. Wir läuten das Mozart-Jahr ein", erklärte das Gesangstrio den Anlass seines Auftritts. Leicht und verspielt wie die Melodien des Komponisten: Davon zeugte diese beschwingte Präsentation. Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Beifall. -

 TUS - Münstersche Zeitung, 7. November 2005

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Feine Nuancen

Konzert: Petrikirche Münster

Das "Orlando-di-Lasso-Ensemble"  ... Mit großer Hingabe und Präzision sang das achtköpfige Ensemble, begleitet von fünf Kammermusikern... Die meditative Gelassenheit der Musik ... wurde durch die sensible Herangehensweise des Ensembles deutlich. Die Akzentuierung feiner Nuancen stand im Vordergrund und trug die dramaturgische Innenspannung und unterstützte die sinnliche Strenge der Musik. 

Esther Horn - Münstersche Zeitung, 6. April 2004

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Trotz Halls feine Strukturen transparent gemacht

Orlando-di-Lasso-Ensemble spielte in der Petrikirche

Rundherum überzeugender Vortrag des Ensembles ... Die wortmalerischen Details waren sehr schön nachvollziehbar, die Intonation ohne Makel.

Nicolas Hellenkemper, Westfälische Nachrichten, 6. April 2004

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Musikalische Ehrenrettung für "Vorläufer" der Passion 

Die beiden weiblichen Solisten ... absolvierten ihr Pensum auf der Basis soliden Könnens ... mit einigen schönen Partien warteten ... sie auf; die Altistin etwa in der Totenklage "Dein Jesus hat das Haupt geneiget ..."

Die Glocke, 23. März 2004

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Kirchenmusik auf höchstem Niveau

... Friederike Schepper-Lambers glänzte in Arien sowie als Judas und Kriegsknecht.

Westfälische Nachrichten, 23.3.2004

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Gesang mit viel Witz und Gefühl - Liederabend mit dem Terzett "Tre Amiche"

.. präsentierten Friederike Schepper-Lambers (Sopran), Angelika Matthaei (Mezzosopran) und Marietta Schwenger (Alt/Piano) den rund 60 begeisterten Zuhörern in dem voll besetzten Ballett-Saal ... unter dem Motto "Liebe, Lust und Leid" mit viel Witz und Verve Liebeslieder aus fünf Jahrhunderten. 

Münstersche Zeitung, 25.11.2003 und Westfälische Nachrichten, 24.11.2003

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Hochgenuss: Einen musikalischen Hochgenuss präsentierte das münsterische Ensemble "orlando di lasso" am Samstagabend in der Herberner St.-Benedikt-Pfarrkirche. Die Renaissance-Musiker unter der Leitung des münsterischen Domchordirektors Prof. Heinz-Gert Freimuth brachten anlässlich der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Kirchenchors St. Benedikt ihr eindrucksvolles Repertoire zu Gehör.

Westfälische Nachrichten, 30.10.2001

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Heike Hallaschka (Sopran), Axel Mendrik (Tenor) und Maximilian Kramer (Baß), in Senden bereits bekannt, sangen die Parts der drei Erzengel Raphael, Uriel und Gabriel mit außerordentlicher Ausdruckskraft und überzeugten in der Entfaltung wunderschöner Klangfarben, auch in Duett und Terzett. Im Schlußchor ergänzte die Mezzosopranistin Dr. Friederike Schepper-Lambers die Reihe der Solisten.

Westfälische Nachrichten, 28.5.1997

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Ein kleiner Männerchor sowie Friederike Schepper-Lambers (Mezzo-Sopran) ... beschlossen den "unterhaltsamen" Programmteil mit einigen charmant vorgetragenen Schlagern und Tangos aus den 30er Jahren.

Westfälische Nachrichten, 24.5.1994

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Keine Arien, keine Sololieder, sondern Ensembleszenen standen auf dem Programm, die mit zwei apart harmonisierenden Volksliedern begannen und bis zu Rossinis Katzenduett (gar nicht kratzig Friederike Schepper-Lambers und Norbert Kerkhoff) reichten. ... Für den krönenden Abschluß, die "Bettelzech" von Valentin Rathgeber, hatten sich die vier Sängerinnen und Sänger (außer Schepper-Lambers und Kerkhoff noch Sigrid Vierck und Matthias Schnettger) gar "in Schale" geworfen, um das Betteln nach einem Almosen und die Freude beim derben Tanz möglichst echt wirken zu lassen. ... und damit die sängerischen Leistungen noch unterstrich.

Westfälische Nachrichten, 27.4.1994

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Ausschnitte aus "Westside-Story" und "Porgy und Bess" stellten stimmliche Qualität und gestalterische Fähigkeiten sowohl der Solisten Vivian Redl (Sopran), Friederike Schepper-Lambers (Mezzo-Sopran) als auch des Oberstufenchores unter Beweis.

Westfälische Nachrichten, 29.5.1993

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Auch vermochte das selten aufgeführte "Ave Maria" von Zoltan Kódaly (Friederike Schepper-Lambers, Alt-Solo) die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen.

Münstersche Zeitung, 8.12.1992

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Die stimmliche Ausgewogenheit, die gute Ensembleübereinstimmung, die keinesfalls überforderten Solisten blieben im übrigen auch hier die Voraussetzung, diesem wahrhaft romantischen Werk voller melodiöser Liedhaftigkeit Gelöstheit, aber auch musikalische Ernsthaftigkeit zu verleihen.

Westfälische Nachrichten, 2.12.1980

 

 

 

 

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